Das Leben wird nach vorn gelebt, kann aber erst nach hinten verstanden werden.

                                                                                                                                                                                                                          (Sören Kierkegaard)

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Der Nutzen einer imaginativen Traumatherapie:

  • die Erinnerung wird von ihren belastenden Emotionen entkoppelt
  • emotionale Entlastung durch die erlangte Distanz
  • das Trauma wird auf den visuellen, auditiven und kinästhetischen Ebenen bearbeitet
  • das Gehirn wird stimuliert, die positive Veränderung kommt „von innen“ heraus
  • positve Veränderungen durch neue, konstruktivere Sichtweisen entstehen
  • deutliche Reduktion der Trauma bedingten Stress-Symptome
  • positive Veränderung des eigenen Selbstbildes
  • gesteigertes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • körperliche und geistige Entspannung
  • nachhaltige Erfolge in einem relativ kurzen Zeitraum

Warum muss etwas lange dauern, wenn es auch schnell gehen kann?

Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein Verletzung, ohne dabei eine Festlegung zu treffen, wodurch diese hervorgerufen wurde. 

Traumatisierende Ereignisse können beispielsweise Naturkatastrophen, Geiselnahmen, Vergewaltigungen oder Unfälle mit ernsthaften Verletzungen sein. Sowie zudem Kriegserlebnisse, Terroranschläge, gewalttätige Angriffe auf die eigene Person, Tod der Eltern in der Kindheit, Verlust ein geliebten Person und/oder der eigenen Kinder, ausgeprägte emotionale oder körperliche Vernachlässigung

Aber auch weniger dramatisch erscheinende Ereignisse können im ungünstigen Fall dazu führen, dass ein Mensch in den Zustand intensiver Hilflosigkeit gerät. Als Beispiele können hier Mobbing, emotionaler Missbrauch, Vernachlässigung, körperliche Züchtigung, Scheidung oder Trennung genannt werden.

Traumatisierende Ereignisse können in einem Menschen extremen Stress auslösen und Gefühle der Hilflosigkeit oder des Entsetzens erzeugen. Die hierdurch hervorgerufene Angst- und Stressspannung kann es bei Betroffenen, sofern die Erlebnisse nicht adäquat verarbeitet werden, zur Ausbildung von teils intensiven psychischen Symptomen kommen.

Ob eine Situation traumatisch wird, hängt dabei nicht nur von den äußeren Umständen, sondern auch sehr stark vom inneren Erleben dieses Ereignisses, den persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten und vielen weiteren Faktoren ab. Dabei gilt, je schwerer die belastende Situation für den Betroffenen war, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eine Traumafolgestörung zu entwickeln.

Traumatherapie

Die Traumatherapie wendet sich an Menschen, die einem traumatisierenden Ereignis ausgesetzt waren. Diese benötigen oft professionelle Unterstützung bei der Verarbeitung der traumatischen Gedächtnisinhalte, um langfristige oder chronische Beschwerden und körperliche und psychische Folgestörungen möglichst zu vermeiden.

Die imaginative psychodynamische Therapieform arbeitet unter anderem mit inneren Bildern und den darauf basierenden, negativen belastenden Emotionen. Es wird dabei stark ressourcenorientiert gearbeitet, zum Beispiel in Verbindung mit der sog EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) Methode oder den Techniken des emotionSync® Coachings.

Ein moderner, imaginativer Therapieansatz ist integrativ angelegt, das heißt, er vereint mehrere Methoden in sich und ermöglicht so eine relativ schonende, aber gründliche Bearbeitung der Stressymptome des Traumas.

Basis unserer Arbeit als Traumatherapeuten ist die zertifizierte Ausbildung als Personal Coach (IHK), EMDR+ und emotionSync® Coach, sowie zum psychologischen Berater. So wie jeder Mensch und sein spezifisches Trauma individuell verschieden ist, so ist es auch der, nach der eingehenden Analyse, zur Anwendung kommende Methoden-Mix. Eines steht dabei immer im Vordergrund – die schnellstmögliche und nachhaltige Verbesserung der Stresssymptomatik des Traumas.

Unsere Therapieform zeichnet sich dabei durch schnell und nachhaltig wirkenden Interventionen aus, die auf die visuellen, auditiven und kinästhetischen Ebenen des gespeicherten Traumas fokussiert sind. Die betreffenden Gedächnisstrukturen werden in der Hinsicht verändert, dass gespeicherte Bilder und/oder Erfahrungen von ihren damit zusammenhängenden, negativen Emotionen getrennt werden. Hierdurch verliert das Trauma seine stark psychisch belastende Wirkung.

Im Downloadbereich finden Sie weitere Dokumente zu unseren Leistungen.

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